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Der Hochdruck macht den Unterschied

Exzenterschneckenpumpe MX ist ideal für lange Förderstrecken

 

Die noch junge KNOLL Exzenterschneckenpumpe MX findet immer mehr Anhänger aus verschiedensten Branchen. Denn durch ihren einzigartigen Aufbau eignet sie sich zum Fördern und Dosieren im Hygienebereich wie auch in der Chemie- oder Papierindustrie. Von besonderer Bedeutung ist ihre hohe Druckstabilität, die durch die eingesetzte EvenWall®-Technologie zustande kommt. Ideal ist diese Eigenschaft zum Beispiel für Pasteurisierungsanlagen, wo lange Rohrleitungen sehr große Drücke erfordern.


Hoher Druck bei kleinem Baumaß, hygienischer Aufbau mit entsprechender Materialauswahl, dazu ausgesprochen servicefreundlich - das zeichnet die Exzenterschneckenpumpe MX von KNOLL Maschinenbau, Bad Saulgau, aus. Seit ihrer Marktreife im Jahr 2004 hat sie sich in vielen Branchen bewährt. Ein besonderes Merkmal der Exzenterschneckenpumpe MX ist ihre Ausführung in EvenWall®-Technologie, die sich von herkömmlichen Konstruktionen deutlich unterscheidet.


Bedingt durch die Innengeometrie der Statoren haben zylindrische Ausführungen eine unterschiedliche Wandstärke des Elastomers. Das vulkanisierte  Elastomer des Stators ist das Herz der Pumpe und wird zwischen Rotor und Statormantel definiert vorgepresst. Ziel ist, die entstehenden hermetisch abgedichteten Förderkammern durch eine exakte Dichtlinie abzudichten und Rückströmung und Walkarbeit zu vermeiden. Dies lässt sich jedoch bei unterschiedlichen Wandstärken besonders bei wechselnden Temperaturen nur schwer realisieren, zumal sich der Elastomer 7-fach stärker ausdehnt als Metall. Folglich entsteht eine punktuell unterschiedliche Verpressung und somit erhöhter Verschleiß und eine größere Rückströmung, welche für Scherung des Produktes und für einen schlechteren Wirkungsgrad verantwortlich ist. Bei der EvenWall®-Technologie ist der Statormantel der Innenkontur des Elastomers angepasst und mit einer gleichmäßigen Elastomeren-Wandstärke versehen. Sie kann je nach Pumpsatzgröße zwischen 4 und 12 mm liegen. Dies bewirkt eine deutlich höhere Druckstabilität, weniger Rückströmung, längere Standzeiten, einen besseren Wirkungsgrad, weniger Scherung des Produkts, ein besseres Ansaugverhalten und die Möglichkeit, eine große Temperaturschwankung, wie beispielsweise durch CIP-Reinigung, ohne Veränderung des Rotors zu erlauben. Die MX-Pumpe stellt mit einer geschlossenen Kammer einen Druck von mindestens 10 bar zur Verfügung, während herkömmliche Exzenterschneckenpumpen bei 4 bis 6 bar limitiert sind. Durch eine mehrstufige Bauweise erreicht die MX Exzenterschneckenpumpe Drücke bis zu 80 bar.


Druckstarke Pumpe für die Pasteurisierung
Ein Vorteil, der sich nicht nur im Baugröße/Leistungs-Verhältnis und in den Kosten bemerkbar macht, sondern auch so manche Anwendung erst ermöglicht. Rainer Stettin, Produktmanager Verdrängerpumpen bei Knoll, gibt ein Beispiel: "Um hochviskose Medien mit Stückigkeiten zu pasteurisieren, müssen diese auf eine Temperatur über 90° Celsius erhitzt und dann wieder auf Lagertemperatur abgekühlt werden. Das heißt, diese Lebensmittel durchlaufen lange Rohrleitungen. Bisher kamen dafür in erster Linie teure Kolbenpumpen zum Einsatz, die allerdings den Nachteil einer relativ starken Pulsation haben. Das kann den Prozessschritten nach der Pasteurisierung abträglich sein. Für solche Aufgaben haben die Anwender inzwischen auch unsere Exzenterschneckenpumpe MX entdeckt."


Denn die MX kann problemlos große Drücke aufbauen und gleichzeitig ihr Transportmedium sehr pulsationsarm fördern. Ein solchermaßen gleichmäßig erzeugter Förderstrom ist von Vorteil, wenn etwa direkt im Anschluss an die Pasteurisierung eine Dosierung erfolgen soll.


Erst kürzlich hat KNOLL seine MX-Pumpe als Teil einer Anlage zur Pasteurisierung von Saucen geliefert. Der Anlagenbauer sah sich hier mit der Anforderung konfrontiert, ein hochviskoses Medium durch die Pasteurisierungsanlage zu führen, das sehr sensibel gegenüber Scherung ist. Der schonende Transport des Mediums war dem auftraggebenden Nahrungsmittelhersteller so wichtig, dass er die Qualität der Pumpe zu einem entscheidenden Punkt bei der Auftragsvergabe machte. Der Anlagenbauer bekam schließlich den Auftrag - dank der Exzenterschneckenpumpe von KNOLL, für die 45 bar bei nur geringer Pulsation und minimalen Schwerkräften kein Problem darstellen.


Die Schokoladenseite der MX
Die Vorzüge der MX-Exzenterschneckenpumpe in Bezug auf die Pasteurisierung sensibler Saucen gelten in gleicher Weise für den Umgang mit anderen Lebensmitteln, bei denen eine schonende und pulsationsarme Förderung wichtig ist. Ein weiteres Beispiel ist die Schokoladenproduktion, bei der die fertige Masse zur Abfüllanlage transportiert werden muss, zum Teil über größere Entfernungen.


Eine Pumpe muss in diesem Fall in der Lage sein, den nötigen Druck für einen schnellen Transport aufzubauen und dabei das Füllgut so schonend wie möglich zu behandeln. Denn abfüllfertige Schokolade kann Nüsse, Rosinen oder andere Früchte enthalten, die nicht beschädigt werden dürfen. Zudem muss die Schokolade in flüssigem Zustand bleiben, die Pumpe muss also beheizbar sein. All das leistet die MX-Pumpe von KNOLL, die mit einer Förderleistung zwischen 5 und 100.000 Litern pro Stunde konzipiert und als Transport- oder Beschickungspumpe eingesetzt werden kann.


Zertifiziert nach EHEDG, QHD, GPM und 3-A
Selbstverständlich erfüllt die MX alle Hygieneanforderungen der Lebensmittelindustrie konsequent. Sie ist totraumarm konstruiert, und alle produktberührten Teile sind aus Edelstahl. Dieser Werkstoff sowie hochwertige Elastomere - ausnahmslos für den Hygienebereich zertifiziert - sorgen für Korrosionsfestigkeit, Temperatur- und chemische Beständigkeit. Außerdem ist die MX besonders reinigungsfreundlich. CIP- und SIP-Reinigung sind Standard. Das heißt, dass sich die Pumpe rückstandsfrei und ohne Demontage an ihrem Einsatzort reinigen lässt. Mit diesen Eigenschaften erfüllt die KNOLL-Exzenterschneckenpumpe MX die Richtlinien nach EHEDG, QHD, GPM und 3-A.

 

Die Eigenschaften der MX 

  • Konische Förderschnecke sorgt für optimale Ausräumung des Trichterbodens
  • Position der Gleitringdichtung garantiert eine einfache Reinigung
  • Spezielle CIP-fähige Gleitringdichtung mit produktabgewandter Drehmomentmitnahme
  • Schnell zerlegbar durch intelligente Trennstellen
  • Wannenform verhindert Ablagerungen an der Trichterwand
  • Zusätzlicher Aufsatztrichter kann adaptiert werden
  • Zuverlässiger Transport des Mediums in den Pumpsatz durch stabile, bis kurz vor den Pumpsatz reichende Förderschnecke
  • Optimale Kammerbefüllung
  • Robustes, abgedecktes und verschleißfestes Kardangelenk
  • Kein Fremdmedium im Gelenk (Schmierung)
  • Überfütterung im Pumpentunnel sorgt für gute Produktdurchmischung

 

Blog zur Pumpe
Seit kurzem betreibt KNOLL Maschinenbau, Bad Saulgau, neben seiner Webseite ein zweites Medium im Internet, mit dem speziell die Exzenterschneckenpumpe MX thematisiert wird. Das "Blog zur Pumpe" - blog.mx-pumpen.de - bietet aktuellste Informationen über deren vielfältige Einsatzmöglichkeiten und technische Highlights. Zugleich lädt das Blog zum Dialog ein.

 

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Die Exzenterschneckenpumpe MX von KNOLL liefert hohen Druck bei kleinem Baumaß. Außerdem ist sie hygienisch aufgebaut und servicefreundlich. 

 

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Ein besonderes Merkmal dieser Exzenterschneckenpumpen ist ihre Ausführung in EvenWall®-Technologie. Der Statormantel ist der Innenkontur des Elastomers angepasst und mit einer einheitlichen, 4 bis 12 mm starken Elastomerschicht versehen. 

 

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Die EvenWall®-Technologie bewirkt eine deutlich höhere Druckstabilität und ergibt eine sehr stabile lineare Kennlinie. 

 

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Die Vorzüge der MX-Exzenterschneckenpumpe machen sich zum Beispiel bei der Pasteurisierung sensibler Saucen wie der Hollandaise bemerkbar. Bildquelle: Teutoburger Ölmühle